15.08.2019 Übungsdienst Thema: Löschmittel Schaum

Durch Kontakte zur Werkfeuerwehr des KKW-Krümmel war es uns möglich, eine Übung mit Schaummittel zu absolvieren.

Vor Ort wurden wir vom Gruppenführer der Werkfeuerwehr in Empfang genommen. Nach einer Vorstellung der Fahrzeuge und der Organisation der WF konnten wir mit Übungsschaum auf dem Schaumübungsplatz vor dem Feuerwehrgerätehaus üben. Dazu teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die eine Gruppe übte mit unserer Schaumpistole sowie dem kombinierten Mittel- und Schwerschaumrohr der WF. Die andere Gruppe erhielt eine Unterweisung in ein Sonderlöschfahrzeug der WF, danach wurde getauscht. Mit der Wasserversorgung aus unserem MLF konnten wir ausgiebig üben und so manchen Liter Schaum erzeugen. Interessant waren die Mengen, die Wurfweiten und die Dichte der einzelnen Schaumarten. Nach ca. zwei Stunden war Übungsende. Bedanken möchten wir uns bei Sascha Tönnies und seinem Team für die Möglichkeit auf dem Gelände des KKW zu üben.

Vor Beginn Kurze Unterweisung im Thema Löschschaum
Vorfreude auf die Schaumschlacht
Unsere Schaumpistole im Einsatz
Schwer und Mittelschaum der Werksfeuerwehr im Einsatz
In kurzer Zeit alles Weiß....
Verdünnen des Schaumteppichs und Übungsende

Einsatz 06/2019 – 18.07.2019 Brennt Ballenpresse in Müssen

Um 16:17 Uhr wurden wir zu einer brennenden Rundballen – Presse am Müssener Ortseingang gerufen. Vor Ort standen die Ballenpresse und ca. 500 m² des Feldes in Brand. Wir unterstüzten die Kameraden aus Müssen bei den Löscharbeiten mit einem Trupp unter Atemschutz.  Um an das brennende Heu in der Ballenpresse zu gelangen, wurde durch die Müssener Wehr hydraulisches Gerät eingesetzt. Insgesamt wurden 8 PA-Trupps im Wechsel eingesetzt.Wir waren mit beiden Fahrzeugen Vor Ort und insgesamt 10 Kameraden im Einsatz. Nach 1,5 Stunde war für Uns Einsatzende.

Rückbau der hydraulischen Stempel
Die ausgebrannte Heuballenpresse

Einsatz 05/2019 – 02.-03.07.2019 Alt Jabel – Waldbrand – in MV

Am 02.07.2019 um 6:30 Uhr wurde für die 5. Feuerwehrbereitschaft – Wassertransport – Kreis Herzogtum Lauenburg ,Sofort Alarm ausgelöst. Unsere FF ist mit dem MZF als Führungsfahrzeug in diese Bereitschaft eingebunden. Um 8:00 Uhr traf sich die Bereitschaft mit 12 wasserführenden Fahrzeugen und dem Versorgungszug der DLRG Oberelbe auf dem Rastplatz in Gudow an der A24. Von wo aus es nach Alt Jabel in das Einsatzgebiet bei Lübtheen ging. Aus unserer Wehr waren im Einsatz die Kameraden: H.Beck, G.Beck und J.Koch. Da Bilder bekanntlich mehr sagen als Worte siehe nachfolgende Galerie, der Einsatz dauerte bis Mittwoch 20:30 Uhr.

Treffen Rastplatz A24 bei Gudow
In Hagenow
Unterkunft und Verpflegungsstelle Waldbad - Alt Jabel -
Ab hier 1000m Abstand Munitionsverseuchtes Gelände
Wasserwerfer der Bundespolizei alte Bekannte von der Übung am 20.05.19 waren auch dabei
Einweisung durch die Zugführer in die Lage
Landwirtschaft unterstüzt beim Löschwassertransport
.......
Verbrannte Erde soweit das Auge reicht
Die Landesforst MV lässt Brandschneisen schlagen
Einweisung durch Einheimische Kameraden
Das Feuer kommt näher
Der Geruch von Rauch lag ständig in der Luft
Ein ständiger Anblick auf den Einsatzfahrten mit den Löschfahrzeugen
Besprechung
Schwarzenbeker im Einsatz links das brennende Areal rechts das zu schützende Areal
Alle 5 Minuten wurde ein Löschfahrzeug in den Einsatz geschickt
Auswertung der Lage
Mittagspause
Das THW mit rollender Tankstelle
"Ohne Mampf kein Kampf"
Wasser,Wasser,Wasser
.........
Hubschrauber im Einsatz
Kleine Ruhepause
Danke für die tolle Versorgung
Gemeinsam unschlagbar!

29.06.2019 Hochzeit von Lena und Sebastian

Um 16:00 Uhr trafen 16 Kameraden der FF-Schulendorf vor der Kirche in Büchen-Pötrau ein, um für unseren Kameraden Sebastian und seine Braut Lena, Spalier zu stehen. Bei tropischen Temperaturen wurde ein Schlauchtunnel, ein Holzsägebock und ein Verteiler zum aufpusten von Luftballons als Stationen aufgebaut, bevor die beiden mit einem Oldtimer weiter zum feiern nach Lütau fahren durften. Die FF-Schulendorf wünscht beiden viel Glück und Freude in ihrem Eheleben.

Die Schulendorfer treffen ein
Vorbereiten des Schlauchtunnels mit Druckluft
Endkontrolle Schlauchtunnel
Warten auf das was kommt
Das Brautpaar erscheint
Zersägen eines Eichenstammes
Aufblasen zweier Ballons über einen Verteiler
........
Geschafft Ihr könnt jetzt feiern :)

Fotos: M. Bär

29.06.2019 Abschlussübung Anwärter des Amtes Büchen

Am 29.06.2019 fand die Abschlussprüfung der Anwärter auf Amts Ebene ,des Amtes Büchen ,in Klein Pampau statt. Auch die Schulendorfer Wehr hatte mit Kai, Sebastian und Erik drei Anwärter am Start. Sebastian wird die schriftliche Prüfung nachschreiben, da Ihm am heutigen Tage seine Hochzeit mit Lena dazwischen gekommen ist. Nachdem Kai und Erik die schriftliche Prüfung bestanden hatten, wurde um 13:00 Uhr die praktische Löschübung unter den Augen zahlreicher Wehrführer/innen absolviert. Danach forderten die Anwärter, die Ausbilder zu einem Duell im Schläuche ausrollen und kuppeln auf Zeit heraus, welches die Anwärter mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden konnten. Zum Abschluss gab es die Bescheinigung für das bestehen der Anwärterausbildung 2019, danach wurde noch gemütlich gegrillt, zum Schluss ging es für die Kameraden Kai und Erik dann noch zum Spalier stehen nach Pötrau, denn Sebastian hatte ja heute Hochzeit.

Die erste Anwärtergruppe erhält ihren Einsatzauftrag
Die zweite Anwärtergruppe erhält ihren Einsatzauftrag
Höchste Konzentration bei den Anwärtern
Zwei Löschangriffe mit 6 Rohren wurden aufgebaut
Kai als Strahlrohrführer alles im Griff
Gemeinsamer Rückbau
.......
Das Team der Anwärter fordert zum Duell
Das Team der Ausbilder noch zuversichtlich
Start des Wettkampfes Schläuche rollen und kuppeln auf Zeit
...........
Die Anwärter gewinnen mit deutlichem Vorsprung :)
Fair Play der Verlierer beglückwünscht den Gewinner
Alle erfolgreich ausgebildeten Anwärter 2019
Die Siegprämie aus dem Schläuche rollen/kuppeln Wettbewerb wird übergeben
Die beiden Schulendorfer Kameraden mit dem Stellv. Wehrführer
Ende der Ausbildung mit Grillfleisch und Wurst

Einsatz 04/2019 – 15.06.2019 Unwetter Überflutung Straße

Nachdem wir heute den 15.06.2019 schon nach Müssen alarmiert worden waren, mussten wir ab 9:40 Uhr durch die Folgen des Unwetters im eigenen Dorf – Ortsteil Schulendorf – in der Straße Zum Strüken tätig werden, hier konnte der Dorfteich die Wassermassen nicht mehr abführen, so dass die Straße auf ca. 80 Meter komplett unter Wasser stand und zwei an den Teich angrenzende Grundstücke ebenfalls überflutet wurden. Mit Hilfe unseres MLF 10/6 konnten wir innerhalb von 2,5 Stunden den Wasserstand soweit absenken das keine Gefahr für die Grundstückseigentümer und die Öffentlichkeit bestand. Am Einsatz waren insgesamt 10 Kameraden unserer Wehr beteiligt.

Anekdote am Rande nachdem wir eingerückt waren und die Gerätschaften aufgeklart hatten, ging um 12:00 Uhr die monatliche Probe Alarmierung unserer Sirenen los,einige Kameraden vermuteten schon den dritten Einsatz am heutigen Tage.

Auf Anfahrt
Grundstück Nummer 1 überflutet
Absenken des Dorfteiches
Grundstück Nummer 2 überflutet
Abführen des Wassers aus dem Teich
Anlieger versorgen uns mit Kaffee, Danke dafür
Die Straße wird vom Schlamm gereinigt
Als wäre nichts gewesen ( 2 Stunden später)
Hier nochmal der max. Wasserstand zu sehen

Einsatz 03/2019 – 15.06.2019 Unwetter – Biltzeinschlag in Müssen – Dorfstrasse

Am Samstag den 15.06.2019 um 7:39 Uhr wurden wir zur Unterstützung der Kameraden in Müssen alarmiert. Aufgrund eines Unwetters ist es in der Dorfstraße zu einem Blitzeinschlag in den Giebel eines Einfamilienhauses gekommen.Mit beiden Fahrzeugen und 10 Kameraden eilten wir nach Müssen, es stellte sich glücklicherweise heraus das es sich um einen “kalten Blitzeinschlag” ohne Brandentwicklung handelte. Die Kameraden aus Müssen kontrollierten die Situation, so dass wir nicht tätig werden mussten.Nach einer Stunde wurden wir aus dem Einsatz entlassen und rückten in die Wache Schulendorf ein.

Am Einsatz beteiligt waren die Wehren aus Müssen und Schulendorf.

In den Giebel schlug der Blitz ein
Vorne FF-Müssen hinten FF- Schulendorf
Müssener Kameraden bei der Arbeit
FF-Schulendorf in Bereitstellung

20.05.2019 Übung mit der Bundespolizei

Zugführer Arne O. Ausbilder der Wasserwerfer Abteilung in Ratzeburg, lud unsere Feuerwehr am 20.05.2019 zur Teilnahme an einer Brandbekämpfungsübung in Bartelsdorf ein. Szenario an diesem Abend waren ein PKW-Brand und verschiedene Kleinbrände, die von der Bundespolizei in Zusammenarbeit mit unserer Feuerwehr bekämpft werden sollten. Nachdem die Übungsfeuer brannten, wurden die Einsatzkräfte aus Ihrem Bereitstellungsraum angefordert. Die Mannschaft des MLF hatte die Aufgabe unter Atemschutz die Brände aus der Nähe zu bekämpfen und wurde hierbei aus der Entfernung von einem Wasserwerfer unterstüzt. Ein weiterer Wasserwerfer speiste aus seinem 10m³ fassenden Wassertank unser Löschfahrzeug ein, so das jederzeit genügend Löschwasser vorhanden war. Unsere MZF Mannschaft baute paralell dazu eine Wasserversorgung von einem 200m entfernten Feldberegnungsbrunnen auf und speiste damit wiederum den Wasserwerfer welcher unser Löschfahrzeug versorgte, ein. Viele Dorfbewohner waren als Zaungäste anwesend und konnten sich von unserem professionellen Vorgehen ein Bild machen, denn diese Übung wurde so noch nie ausgeführt und man hat gesehen das die Zusammenarbeit zweier verschiedener Organisationen sehr gut funktionierte. Nachdem der praktische Teil erledigt war, konnten wir uns die Wasserwerfer aus der Nähe anschauen und bekamen eine Vorführung der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Wasserwerfer im Einsatz. Anschließend wurde der Übungsabend bei Grillwurst und Getränken beendet. Es war eine außergewöhnliche Übung mit hohem Praxisanteil ,die Allen viel Spaß gemacht hat.

Vor Übungsbeginn Führungskräfte Treffen
Die großen Blauen warten auf die kleinen Roten
Trupp 1 rüstet sich zur Brandbekämpfung
7,5 to. im Windschatten von 30 to.
Trupp 1 bekämpft Kleinbrände
Unterstützung kommt aus der Ferne
Gemeinsames Löschen
Trupp 2 bei der PKW Brandbekämpfung
Informationsaustausch während des Einsatzes
Trupp 2 öffnet die Motorhaube
Anschließendes ablöschen letzter Brandstellen
Übungsende und Rückbau
Abfahrt zum Sportplatz
Rückbau der Wasserversorgung weite Wegstrecke
Vorstellung der Einsatzmöglichkeiten eines Wasserwerfers
Hier die Selbstschutzanlage in Betrieb
Es war eine höchst interessante Übung

Fotos: M. Bär

20.04.2019 Rückblick Osterfeuer

Zu unserem Osterfeuer konnten wir bei bestem Wetter , ca. 150 Gäste begrüssen ,die sich von unseren Kameraden mit Grillfleisch und Grill -Wurst sowie Bier vom Fass und anderen Erfrischungsgetränken verwöhnen lassen konnten. Für die jüngsten Gäste war der Osterhase in Gestalt unserer drei Anwärter-Kameraden Kai, Erik und Sebastian unterwegs und erfreuten die kleinen Gäste mit ihren Geschenken. Bis zum späten Abend konnte sich am wärmenden Osterfeuer angeregt unterhalten werden.

Das Holzannahmeteam wartet Auf Lieferanten
Vor dem entzünden des Feuers bewässert Johannes die Rasenfläche
Das Osterfeuer 2019 ist entzündet
Unser Grillteam hatte alle Hände voll zu tun
Ca. 150 Gäste besuchten das Osterfeuer
Unsere Anwärter Sebastian, Erik und Kai als Osterhasen beim Geschenke verteilen
Geschenk angekommen....
so macht Ostern Spaß.....
Auch Stockbrot backen wurde angeboten
Selbstgemachte "Schwedenfackeln" sorgten für eine gemütliche Atmosphäre

Einsatz 02/2019 – 22.04.2019 Dunghaufenbrand neben Strohlager

Überraschungsei am 22.04.2019 (Ostermontag) für unsere Feuerwehr, um 12:51 Sirenen Alarm im ganzen Dorf ,ausgelöst durch die Leitstelle Süd. Es sollte eine Scheune brennen im Ortsteil Bartelsdorf.
Aufgrund Stichwort: Feuer Groß, wurden mit alarmiert die Feuerwehren: Müssen, Witzeeze, Schwarzenbek, Rettungsdienst, Polizei.
Mit beiden Fahrzeugen trafen wir am Einsatzort ein, wo sich glücklicherweise herausstellte, das “nur” ein Dunghaufen 10m x 10m x 0,5m brannte, die Gefahr bestand jedoch darin ,das dieser sich in unmittelbarer Nähe zu einem Strohlager mit angrenzendem Pferdestall befand. Mit 2 C- Strahlrohren wurde sofort ein Löschangriff mit Versorgung aus dem Löschwassertank unseres MLF 10/6 aufgebaut. Nachdem die FF-Schwarzenbek eingetroffen war, wurde unser Fahrzeug vom TLF 4000 mit Löschwasser eingespeist, so konnte ein unterbrechungsfreies Löschen gewährleistet werden.Parallel wurde mit der Schwarzenbeker Wärmebildkamera das Strohlager auf eventuelle Wärmequellen überprüft,es wurden hierbei keine festgestellt. Die Feuerwehr Müssen/Witzeeze baute inzwischen aus zwei Unterflurhydranten eine Löschwasserversorgung für Ihre Einsatzkräfte auf und verblieben in Bereitschaft.

Um besser löschen zu können, wurde der Dunghaufen mit einem Teleskop-Lader  auseinander gezogen.

Da die Eigentümer im ersten Moment versuchten, das Feuer selbst zu löschen und dabei  Rauchgase eingeatmet hatten, wurden 4 Personen zu Betreuung an die vier Vor Ort befindlichen Rettungswagen übergeben.

Nach ca. einer Stunde konnte Feuer aus gegeben werden, nach Rückbau aller Gerätschaften konnten alle Einsatzkräfte wieder in Ihre Wachen einrücken.

Rückblickend kann festgestellt werden, durch das schnelle eingreifen aller Beteiligten Einsatzkräfte und begrenzen des Brandes auf den Dunghaufen konnte weit schlimmeres verhindert werden.

Die FF-Schulendorf bedankt sich bei allen mit alarmierten Einsatzkräften für die Gute Zusammenarbeit.

Löschangriff kurz vor Feuer "aus"
Gut zu erkennen der auseinander gezogene Dunghaufen
Kontrolle mit Wärmebildkamera
1m trennten den Brandherd vom Strohlager
Das war knapp....
Großaufgebot für 4 Personen die Rauchgase eingeatmet hatten
Feuer gelöscht -Getränke Pause -

Fotos: 1,2,3,6 Timo Jann